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Crowdfunding-Projekt gestartet

Pforzheimer Tierheim will mit Spenden Quarantänestation finanzieren

Die neue Quarantänestation auf dem Pforzheimer Tierheimgelände soll bis Jahresende fertig sein. Da aber die Baukosten noch nicht ganz finanziert sind, hat das Tierheim ein Crowdfunding-Projekt gestartet.

Nimmt Gestalt an: Tierheimleiterin Kristin Hinze (hier mit René C. Maier-Stadtaus, Vorsitzender des Tierschutzvereins) ist froh, dass es mit der neuen Quarantänestation auf dem Tierheimgelände vorangeht. Bis Jahresende soll sie fertig sein. Foto: Torsten Ochs

Die neue Quarantänestation auf dem Tierheimgelände steht, nun geht es an den Innenausbau. Der 2,5 Millionen Euro teure Bau sollte wie berichtet eigentlich schon im Sommer fertig sein, weil aber wegen Corona Einnahmen ausgeblieben sind und weil die Restfinanzierung noch nicht klar war, habe das Tierheim Tempo aus dem Projekt genommen, sagte der Vorsitzende des Tierschutzvereins, René C. Maier-Stadtaus. Die Einweihung ist nun für Frühjahr 2022 geplant.

Rund zwei Millionen Euro hat das Tierheim bereits in das Bauprojekt investiert. Um den Rest zu finanzieren, gehe das Tierheim beim Sponsoring neue Wege, teilt Bianca Kümmerling von der Tierheimverwaltung mit.

Das Crowdfunding-Projekt „Nachhaltige Quarantänestation für unsere Tiere“ ist online. Damit soll der Bau der Quarantänestation per Gruppenfinanzierung vorangebracht werden.

Stadtwerke unterstützen das Projekt

Vier Wochen lang besteht die Möglichkeit, das Tierheim Pforzheim durch Spenden zu unterstützen. 23 Unterstützer haben in den ersten beiden Tagen des Projekts bereits über 1.000 Euro gespendet.

Wird der Zielbetrag erreicht, fördern die Stadtwerke Pforzheim das Projekt mit zusätzlichen zehn Euro für jede Unterstützung von mindestens zehn Euro, die von einem Spender zuvor gespendet wurden. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.swp-crowd.de/tierheim-pforzheim.

Mit dem gespendeten Geld sollen laut Tierheim Solarpaneele finanziert werden. Vorher sind noch die Bodenbeschichtung, die Hundeklappen, Zwingerelemente, das Außengeländer mit Rampe, die Installationen für Heizung, Wasser und Sanitär und ein neuer Stromanschluss geplant.

Von den einzelnen Gewerken liegen Angebote vor, die nach Dringlichkeit beauftragen werden sollen.

Zusätzliche Kosten durch Unvorhergesehenes

Dass die 690 Quadratmeter große Quarantänestation notwendig ist, hat sich im vergangenen Jahr gezeigt, als mit einem Schlag 113 Katzen aus einer verwahrlosten Messie-Wohnung im Tierheim versorgt werden mussten.

Die Bauarbeiten laufen seit rund einem Jahr. Zusätzliche Kosten seien durch Unvorhergesehenes während der Arbeiten entstanden, so Maier-Stadtaus: Beim Ausheben der Baugrube stieß man beispielsweise auf eine Jauchegrube, die als Sondermüll entsorgt werden musste.

Außerdem müsse ein zweiter Stromanschluss gelegt werden, da im Tierheim pro Jahr mehr als 15.000 Euro an Stromkosten anfallen, sagt der Vorsitzende.

Kontakt

Bianca Kümmerling, Telefon (0 72 31) 15 41 33, E-Mail: kontakt@tierheim-pforzheim.de

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