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„Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel“

Uwe Hück will als Spitzenkandidat seiner neuen Partei in den Bundestag

Der frühere Porsche-Betriebsratschef und Ex-Sozialdemokrat Uwe Hück (59) will als Spitzenkandidat seiner neuen Partei Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel in den Bundestag. Christoph Märlein übernimmt die Wahlkampfleitung.

Uwe Hück, früherer Porsche-Betriebsratschef und Ex-Sozialdemokrat, will Spitzenkandidat für seiner neuen Partei Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel werden Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Der Bundesvorstand habe beschlossen, dass der Pforzheimer Hück die Landesliste in Baden-Württemberg anführen soll - für einen Antritt zur Wahl in anderen Bundesländern ist es nach Auskunft des Bundesvorsitzenden Sebastian Haase vom Mittwoch noch zu früh.

In mehreren Wahlkreisen in Pforzheim und im Stuttgarter Raum soll es hingegen Direktkandidaten geben. Die im Februar aus der Taufe gehobene Partei hat den Angaben zufolge rund 200 Mitglieder.

Wenn wir da Mehrheiten bilden können, machen wir das.
Uwe Hück, Ex-Sozialdemokrat

Ursprünglich war mal Christoph Mährlein als Spitzenkandidat geplant gewesen, er soll nun die Wahlkampfleitung übernehmen. Zwar solle die Bürgerbewegung keine „Hück-Partei“ sein, sagte der 59-Jährige selbst. Der Bundesvorstand habe sich nun aber für sein Gesicht in der Wahlkampagne entschieden. Er wolle allerdings nur für eine Periode antreten und dann „das Zepter an Jüngere abgeben“, sagte Hück.

Uwe Hück will mit seiner Bürgerbewegung kein „Weiter so“ in der Politik

Ziel sei es, ein „Weiter so“ in der Politik zu beenden. „Wenn wir in den Bundestag gewählt werden, werden wir für Wandel und Fortschritt kämpfen. Wenn wir da Mehrheiten bilden können, machen wir das“, sagte Hück der Deutschen Presse-Agentur. Da sei die Bürgerbeteiligung nicht eitel.

Hück ist populär und engagiert sich unter anderem mit einer Lernstiftung für benachteiligte Jugendliche sozial. Das ehemalige Waisen- und Heimkind hat sich vom Lackierer bei Porsche zum mächtigen Gegenspieler der Autobosse hochgearbeitet. Nach vielen Jahren in der SPD verließ er die Genossen vergangenes Jahr nach internem Zwist.

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