Skip to main content

Reiner Kunsthandwerkermarkt

Brettener Weihnachtsmarkt ohne gastronomisches Angebot – Absage in Knittlingen

Der Brettener Weihnachtsmarkt soll stattfinden, allerdings in abgespeckter Form. Der Budenzauber in der Melanchthonstadt am dritten und vierten Adventswochenende wird ohne gastronomische Angebot über die Bühne gehen.

Vielfältiges Angebot: Der Brettener Weihnachtsmarkt ist in diesem Jahr pandemiebedingt ein reiner Kunsthandwerker, die Stände werden auf mehreren Plätzen rund um das Rathaus in der Unteren Kirchgasse aufgebaut. Foto: Tom Rebel

Trotz der geltenden Corona-Alarmstufe soll der Brettener Weihnachtsmarkt – Stand jetzt – am dritten (10. bis 12. Dezember) und am vierten Adventswochenende (17. bis 19. Dezember) stattfinden.

„Wir hoffen, dass wir das hinbekommen und den Weihnachtsmarkt unter den dann geltenden Corona-Regeln umsetzen können“, erklärt Oberbürgermeister Martin Wolff (Freie Wähler).

Allerdings wird es den Weihnachtsmarkt in der Melanchthonstadt, wie man ihn aus der Vor-Corona-Zeit kennt, nicht geben.

Weihnachtsmarkt in abgespeckter Form

Der Brettener Budenzauber wird dieses Jahr in abgespeckter Form und definitiv ohne gastronomisches Angebot stattfinden. Man werde unter den gegebenen Umständen einen reinen Kunsthandwerkermarkt ausrichten, ohne Essens- und Getränkestände.

„Ich verweise da auf die örtlichen Gastronomen“, betont Wolff. Den Gastronomen, die rund um den Marktplatz sowie in der Fußgängerzone ansässig sind, sei es natürlich freigestellt, ob sie ein kleines Speisen- und Getränkeangebot machen.

Auch Ungeimpfte können flanieren

Da es auf dem Brettener Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nur einen reinen Warenverkauf – etwa Kerzen, Bekleidung oder klassische Weihnachtsdeko – gibt, brauchen Besucher keinen Nachweis, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Es können also auch Ungeimpfte dort flanieren, denn zwischen dem Warenverkauf auf dem Weihnachtsmarkt und im Supermarkt wird nach jetzigem Stand kein Unterschied gemacht.

Würden auf dem Weihnachtsmarkt aber beispielsweise Bratwurst und Glühwein angeboten, würde dort die 2G-Regel gelten, da die Besucher hier verweilen könnten.

Keine Bühne, kein Unterhaltungsprogramm

„Wir wollen versuchen, zumindest ein bisschen weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen“, versichert Wolff. Eine Bühne oder ein Unterhaltungsprogramm werde es aber nicht geben.

Der Rathauschef weist darauf hin, dass sich das „natürlich alles noch ändern kann“ und im schlimmsten Fall „doch noch der Hammer“ kommt.

Eine generelle Absage der Weihnachtsmärkte seitens der Politik könne man trotz aller vorheriger Beteuerungen mit Blick auf die weiter rasant steigenden Infektionszahlen nicht ausschließen.

Buden stehen rund ums Rathaus

Die Buden und Hütten der Kunsthandwerker werden auf mehreren Plätzen rund um das Rathaus in der Unteren Kirchgasse aufgebaut: Auf dem oberen und dem unteren Parkplatz sowie auf dem Schotterplatz neben dem Rathaus, nicht jedoch auf dem Alfred-Leicht-Platz vor dem Gebäude, erklärt OB Wolff. der zentrale Rathausvorplatz soll auch während der Adventszeit ständig als Parkplatz zur Verfügung stehen.

Knittlinger Weihnachtsmarkt ist abgesagt

Definitiv nicht stattfinden wird der Weihnachtsmarkt in Knittlingen. Aufgrund der immer weiter steigenden Corona-Zahlen habe man sich „schweren Herzens dazu entschieden, den Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr wieder abzusagen“, teilt Bürgermeister Heinz-Peter Hopp mit.

Dabei sei in den vergangenen Wochen „mit Hochdruck an Hygienekonzepten und Strategien gearbeitet“ worden, damit der Weihnachtsmarkt in der Fauststadt in jedem Fall stattfinden kann, versichert der Rathauschef.

„Doch die ausgelasteten Intensivbetten und die furchtbar hohen Infektionszahlen lassen es nicht zu, einen Weihnachtsmarkt mit tausenden Besuchern durchzuführen“, erklärt Hopp. Der scheidende Bürgermeister bedankt sich explizit „bei allen Beteiligten, die versucht haben, einen Weihnachtsmarkt zu ermöglichen“.

nach oben Zurück zum Seitenanfang