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Ab 13. Februar auch Zweitimpfungen

Impfzentren im Landkreis Karlsruhe sollen täglich öffnen

Die Impfzentren im Landkreis Karlsruhe erweitern ihre Öffnungszeiten. Grund dafür sind nicht größere Impfstofflieferungen, sondern die Zweitimpfungen, für die nun Termine vergeben werden.

Öffnungszeiten werden erweitert: Ab 13. Februar sollen die Impfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld täglich (außer dienstags) geöffnet sein. Foto: Rake Hora

Die Impfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld sind seit ihrer Eröffnung an drei Tagen in der Woche geöffnet, nämlich mittwochs, freitags und sonntags.

Die BNN wurden von einigen Lesern darauf aufmerksam gemacht, dass ihnen aber bereits Termine an anderen Wochentagen zugeteilt wurden.

Das Landratsamt Karlsruhe teilte daraufhin mit, dass die Impfzentren ab Samstag, 13. Februar, täglich (außer dienstags) geöffnet werden sollen.

So könnten die Zweitimpfungen parallel zu den Erstimpfungen vorgenommen werden.

Die Impfstofflieferungen sind nach wie vor gering.
Matthias Krüger, Pressesprecher

Ein Grund zum Aufatmen ist dies allerdings nicht. „Die Impfstofflieferungen sind nach wie vor gering“, erklärt Matthias Krüger, Pressesprecher im Landratsamt. Die Kreisimpfzentren seien weiterhin nur wenige Stunden geöffnet und noch nicht voll ausgelastet.

Die Terminfreischaltung richte sich auch weiterhin nach der Vorplanung der Impfstofflieferungen. Die Terminvergabe ist ausschließlich online über das zentrale Impfterminserviceportal oder die bundesweite Sonderrufnummer 116 117 möglich.

Die Impfzentren im früheren Praktiker-Baumarkt in Bruchsal-Heidelsheim und in der E.G.O.-Halle in Sulzfeld sind seit 22. Januar in Betrieb. In kürzester Zeit wurden an beiden Standorten Zentren aus dem Boden gestampft und mit Personal ausgestattet. Es galt Ärzte, medizinisches und verwaltungstechnisches Fachpersonal sowie Sicherheits- und Reinigungskräfte zu finden, die bei Bedarf täglich in zwei Schichten bis zu 750 Menschen impfen können.

Von einer solchen Auslastung sind die beiden Zentren allerdings noch weit entfernt. Im Zweiwochenrhythmus erhält jedes Impfzentrum zur Zeit 1.170 Impfdosen, mit denen Berechtigte wie Bedienstete von Covidstationen von Krankenhäusern oder Corona-Abstrichstellen und über mobile Impfteams Bewohner und Bedienstete von Pflegeheimen bedient werden müssen.

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