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Freiburger Veterinäruntersuchungsamt prüft

Tote Ziege mit Bissspuren in Forbach: Murgtäler Wolf „GW852m“ als Angreifer nicht ausgeschlossen

In Forbach-Bermersbach ist eine tote Ziege gefunden worden. Die Bissspuren deuten auf einen hundeartigen Angreifer hin. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich dabei um einen Wolf gehandelt hat.

Kommt als potenzieller Täter infrage: Der im Nordschwarzwald heimische Wolf GW852m. Foto: Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg

Eine Ziege ist am 6. Januar in der Gemeinde Forbach-Bermersbach tot aufgefunden worden.

Nach Angaben des Wildtierbeauftragten des Landkreises Rastatt deuten die Bissspuren auf einen hundeartigen Angreifer hin. Martin Hauser schließt nicht aus, dass es ein Wolf war.

Nun untersuchen Fachleute des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) in Freiburg, welches Tier die Ziege wirklich gerissen hat.

Letzter bekannter Nutztier-Riss ist fast ein Jahr her

„Die endgültige Sicherheit hat man erst nach der Untersuchung“, sagt der Wildtierbeauftragte des Landkreises Rastatt. Ein Verdächtiger ist der Wolfsrüde GW852m. Er lebt seit ungefähr drei Jahren im Nordschwarzwald. Im Februar 2020 hat er laut Hauser zum letzten Mal ein Nutztier gerissen.

„Bisher haben DNA-Proben bei Bissspuren oder von Kot immer auf GW852m hingewiesen“, sagt Hauser. Er geht deshalb davon aus, dass es nur einen Wolf im Nordschwarzwald gibt.

Der Wildtierbeauftragte ist im Landkreis der Ansprechpartner für Nutztierhalter, wenn es einen Vorfall wie die tote Ziege in Bermersbach gibt. Am 6. Januar erfuhr er von dem verstorbenen Tier und schaute sich die Bisswunden an der toten Ziege vor Ort an. Da er selbst nur Wildtiere und keine Nutztiere untersuchen darf, brachte er es zur Untersuchung zum CVUA.

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