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Wahl am 19. März

Auch Frank Tschany und Tobias Herok wollen Bürgermeister in Sasbach werden

Erst in gut sieben Wochen endet die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Sasbach. Inzwischen stehen bereits vier Namen auf der Liste der Bewerber.

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Sasbach
Rathaus
Wer zieht in das Sasbacher Rathaus ein? Das entscheiden die Bürger am 19. März. Foto: Roland Spether

Das Kandidatenfeld für die Sasbacher Bürgermeisterwahl füllt sich: Vier Namen stehen dafür inzwischen im Raum: Nach Dijana Opitz, Vorsitzende der CDU Rebland, haben Frank Tschany und Tobias Herok ihre Unterlagen im Rathaus abgegeben. Vierte im Bunde ist, wie bereits am Wochenende angekündigt, Sanja Tömmes, Ortsvorsteherin von Auenheim und Kreisrätin.

Tobias Herok, Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Sasbach
Tobias Herok, Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Sasbach Foto: Wilhelm Mleinik

Tobias Herok hat, wie die Gemeinde mitteilt, seine Bewerbung ebenso wie Sanja Tömmes an diesem Montag eingereicht. Der 33-Jährige stammt gebürtig aus Achern und wohnt dort heute auch mit seiner Frau und drei Kindern.

Herok hat eine Ausbildung zum Krankenpfleger abgeschlossen und arbeitete sechs Jahre lang auf der Intensivstation des Acherner Krankenhauses. In Gegenbach studierte er anschließend Betriebswirtschaft, Finanzen und Controlling in Vollzeit, während er an den Wochenenden weiterhin in der Klinik tätig war. Seit 2019 arbeitet er als Controller.

Ich finde es wichtig, dass man schon einmal mit den Händen gearbeitet hat.
Tobias Herok, Bewerber

„Ich finde es wichtig, dass man nicht nur mit theoretischem Hintergrund Bürgermeister wird, sondern dass man aus der Praxis kommt und schon einmal mit den Händen gearbeitet hat, aber auch einen gewissen Weitblick mitbringt“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion. Sasbach habe viel Potenzial, unter anderem in Form seines neuen Baugebiets oder des nun verkauften Klosters Erlenbad. Gleichzeitig müsse der Ortsteil Obersasbach mehr einbezogen werden. Bei der Wahl tritt er parteilos an.

Für Frank Tschany ist es die achte Bewerbung: Nach Schwanau, Lauf und Rheinmünster hatte er sich in Hasel im Kreis Lörrach, in Hornberg, Sulz und zuletzt in Eggenstein-Leopoldshafen im Kreis Karlsruhe als Bürgermeister angeboten. „Bei 15 Bewerbungen wäre für mich aber Schluss“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion. Ein Dauerkandidat mit mehr als 20 Versuchen wolle er nicht werden.

Für mich ist am wichtigsten, dass es den Menschen in dem Ort, in dem ich Bürgermeister werde, gut geht.
Frank Tschany, Bewerber

Frank Tschany
Weiterer Bewerber: Frank Tschany möchte jetzt in Sasbach Bürgermeister werden. Foto: Frank Tschany

Frank Tschany wohnt in Bühl, ist verheiratet und Vater einer Tochter. Nach einer Unterbrechung von einigen Jahren schloss er die Schule mit der Mittleren Reife ab, heute ist der 50-Jährige als Zeitungszusteller tätig.

Er gehört keiner Partei an. Nach dem Wahlerfolg von Sasbachs Bürgermeister Gregor Bühler in Oberkirch sei für ihn klar gewesen, dass er es in der Gemeinde als Nachfolger versuchen will.

In Sasbach wolle er sich insbesondere für mehr günstigen Wohnraum einsetzen. „Für mich ist am wichtigsten, dass es den Menschen in dem Ort, in dem ich Bürgermeister werde, gut geht“, sagt Tschany.

Bei einem Wahlerfolg wolle er deshalb drei Jahre lang einen Anteil seines Gehalts an Menschen spenden, die von den derzeitigen Krisen am meisten betroffen seien. Auch Umwelt- und Tierschutz liegen ihm am Herzen.

Weitere Bewerber haben bis 23. Februar Zeit

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Donnerstag, 23. Februar, um 18 Uhr. Am 7. März stellen sich die Kandidaten öffentlich vor, bevor die Sasbacher am Sonntag, 19. März, die Wahl haben, wer ihr neuer Rathauschef wird. Sollte eine Neuwahl nötig sein, ist diese für Sonntag, 2. April, geplant.

Der Sieger der Wahl wird Nachfolger von Gregor Bühler, der, wie mehrfach berichtet, Anfang Dezember zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Oberkirch gewählt wurde.

In Sasbach hatte Bühler die Bürgermeisterwahl im Oktober 2017 gleich im ersten Durchgang für sich entschieden und sich dabei gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt – unter anderem gegen den damaligen Amtsinhaber Wolfgang Reinholz.

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