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Gewerbetreibende in Sorge

In Mittelbaden grassiert die Furcht vor dem zweitem Lockdown

Einzelhändler und Gastronomen in Mittelbaden schauen mit Sorgen nach Berlin. Dort beraten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten am Mittwoch über weitere Corona-Maßnahmen. Ein zweiter Lockdown könnte aus Sicht der Betroffenen Existenzen vernichten.

Wie leergefegt: So sah es in der Rastatter Innenstadt während des Lockdowns im Frühjahr aus. Droht eine Wiederholung? Foto: Hans-Jürgen Collet

Brigitta Lenhard redet sich bei dem Thema schnell in Rage: „Das wäre der totale Wahnsinn“, sagt die Chefin des Rastatter Fitnessstudios Gymnasion über einen drohenden zweiten Lockdown. An diesem Mittwoch kommt Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten zusammen, um über weitere Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zu beraten. Auch die mittelbadischen Gewerbetreibenden schauen mit Sorgen nach Berlin.

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause hatte Lenhard ihr Studio am 2. Juni wieder öffnen dürfen. Seitdem gelten dort Hygienemaßnahmen, die über die Vorschriften des Landes hinausgehen. So müssen im Gymnasion die Sportler Masken auch auf den Laufwegen tragen. Sollte sie trotz aller Mühen den Laden wieder dichtmachen müssen, empfände Lenhard das als tief ungerecht. Aus ihrer Sicht müsse sie dann ausbaden, was andere mit zu laxer Handhabe verschuldet hätten.

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