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Bank im Namen

Jetzt steht es fest: KSC spielt künftig im BBBank Wildpark

Nun ist es raus: Ab dem 1. Juli heißt die Fußballarena in Karlsruhe BBBank Wildpark. Stadt, KSC und die BBBank einigten sich wie erwartet auf eine mindestens fünfjährige Zusammenarbeit.

Das neue KSC-Stadion wird in Zukunft BBBank Wildpark heißen. Das ist seit Mittwoch klar. Foto: Simon Bitsch

BBBank Wildpark. So heißt das Wildparkstadion ab dem 1. Juli und danach mindestens für die nächsten fünf Jahre. Die Stadt Karlsruhe als Bauherrin, bei der die Namensrechte liegen, und der KSC als Pächter präsentierten bei einem Pressetermin auf der neuen Osttribüne die Partnerschaft mit der BBBank.

Für diese Lösung hatte der Gemeinderat am Dienstagabend abschließend sein grünes Licht gegeben. Wann der neue Schriftzug an der Fassade zu sehen sein wird, blieb am Mittwoch noch offen.

Das Geldhaus mit Hauptsitz in Karlsruhe erwarb die Namensrechte an der Heimspielstätte des Fußball-Zweitligisten ab dem 1. Juli mit Laufdauer bis 2026. Die Bank ist damit der erste Namensgeber der künftigen Arena, deren Eröffnung für Frühjahr/Sommer 2022 erwartet und danach 34.000 Besuchern Platz bieten wird.

Über den Deal war nach der exklusiven Berichterstattung der Badischen Neuesten Nachrichten schon seit drei Wochen in der Öffentlichkeit spekuliert worden.

Neues KSC-Stadion wird zum BBBank Wildpark – keine Details zu Zahlen

Den KSC und die Bank einen längst nicht nur die Erkennungsfarben. „Ein guter Mix aus Moderne und Tradition“, sieht Becker bei beiden Unternehmen als gegeben an.

Wie die wirtschaftlichen Eckdaten des vereinbarten Gesamtpakets zwischen Stadt, Club und Namensgeber genau aussehen, wurde im Detail zunächst nicht bekannt. Nach BNN-Informationen wird sich die ehemalige Badische Beamtenbank ihre Präsenz an der Stadionfassade sowie die erworbenen Leistungspakete an Spieltagen nach Eröffnung des neuen Stadions rund eine Million Euro kosten lassen.

Bis dahin wurden der Bausituation angepasste Konditionen vereinbart. Wie sich die Erlöse auf die Stadt (aus der reinen Vermarktung des Stadionnamens) und den Verein (aus den Vermarktungsrechten im Stadioninneren) aufteilen, wurde nicht bekannt. Inhaltliche Fragen zur Ausgestaltung der Zusammenarbeit verbaten sich die künftigen Partner bei der Pressekonferenz.

Das sagen KSC und BBBank zum neuen Stadion-Deal

„Ein traumhafter Tag, das ist alleine schon ein gutes Zeichen, um hier zu sein“, sagte der künftige Vorstandsvorsitzende der BBBank Oliver Lüsch, der den regionalen Standort der Bank mit den bundesweiten Interessen mit dem Engagement gut in Verbindung gebracht sieht.

Es war einer der schnellsten Abschlüsse, die wir getätigt haben.
Michael Becker, KSC-Geschäftsführer

Man habe sich schnell geeinigt, verriet KSC-Geschäftsführer Michael Becker. Alle drei Parteien hatten mit den ersten Gespräch „richtig Lust“ auf die Zusammenarbeit. „Es war einer der schnellsten Abschlüsse, die wir getätigt haben.“ Am Anlass des Nachmittags zeige sich, wie sinnvoll es ist, „wenn Stadt und Verein an einem gemeinsamen Strang ziehen“, sagte Mentrup.

Neuer Partner in der Corona-Zeit – OB Mentrup: „Nicht selbstverständlich“

Angesichts der Pandemie-Folgen sei es „nicht selbstverständlich gewesen, einen potenten Partner zu finden“, erklärte Karlsruhes OB Frank Mentrup, der stolz auf das Erreichte ist, da die Vermarktungsrechte am Stadionnamen bei der Stadt verblieben. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Wir haben ein Stück mehr Verantwortung übernommen, um darüber die Refinanzierung des Stadions sicherzustellen“, so Mentrup.

Präsentation am Mittwochmittag: Die BBBank in Karlsruhe übernimmt für fünf Jahre das Namensrecht am Wildparkstadion. Foto: Dankert

Die neue Zweitliga-Saison beginnt am 23. Juli. Die Profimannschaft der Badener, als Tabellensechste eine positive Überraschung während der zurückliegenden Runde, wird am kommenden Sonntag nach knapp vierwöchiger Pause in die Saisonvorbereitung starten.

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