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Damen-Basketball-Bundesliga

Sterne Keltern steuern gegen Marburg den Einzug ins Finale der deutschen Basketballmeisterschaft an

Noch keine Woche ist seit dem 82:65-Sieg der Kelterner Basketballerinnen gegen den BC Marburg im ersten Spiel der zweiten Play-off-Runde vergangen, schon steht die Auswärtspartie an.

Harte Bandagen: Jasmine Thomas (rechts) und die Sterne Keltern machen sich auf eine anspruchsvolle Partie in Marburg gefasst. Foto: Harry Rubner

Positive Anspannung, diese Grundstimmung wollen die Bundesliga-Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern vor ihrem zweiten Play-off-Spiel im Halbfinale gegen den BC Pharmaserv Marburg an diesem Freitag (19 Uhr) herstellen.

Mit einem Sieg in Marburg können die Sterne vorzeitig ins Finale um die deutsche Meisterschaft einziehen – und das ist das ausgegebene Ziel. Eine dritte, entscheidende Partie, die im Falle einer Niederlage der Sterne am Sonntag (16 Uhr) in Keltern steigen würde, will das Team mit aller Macht verhindern.

Dank eines starken ersten Viertels hatten die Sterne am vergangenen Sonntag in der heimischen Speiterlinghalle den Sieg gegen den BCM klar gemacht.

Erst vom zweiten Viertel an fand Marburg zu seinem Spiel und bot Keltern fortan die Stirn. Was in dieser Mannschaft steckt, das blitzte immer wieder auf.

Gastgeberinnen haben Steigerungspotenzial

Christian Hergenröther, Headcoach der Sterne, sieht deshalb auch das größere Steigerungspotenzial bei den Gastgeberinnen. „Da ist sicher noch vieles möglich. Für Marburg ist es ein ,Do-or-Die-Spiel’, da geht es um alles. Ich erwarte deshalb ein anderes, physisch deutlich intensiveres Spiel“, sagt er.

Da werden wir sicher noch einmal anziehen.
Christian Hergenröther, Headcoach der Sterne

Die Stimmung in seinem Team sei dieser Tage gut gewesen, „eher einen Tick zu locker“, sagt er am Donnerstagmittag vor dem Abschlusstraining. „Da werden wir sicher noch einmal anziehen“, eben um diese positive Anspannung, der es bedarf, zu erreichen.

Sterne arbeiten an Details

Nach dem Sieg am Sonntag hatte Hergenröther jedenfalls nicht viel zu bemängeln. „Das Konzept war insgesamt stimmig“, sagt er rückblickend, „für uns ging es in dieser Woche vor allem um Details und darum, einzelne Punkte nachzuarbeiten, die uns in der Analyse aufgefallen sind.“

Einige Eins-gegen-Eins-Situationen hätten seine Spielerinnen in der Defensive besser lösen können, „einzelne Spielzüge werden wir sicher auch anpassen. In zwei Tagen kann man allerdings nichts völlig Neues erfinden“, erklärt er.

Vielmehr wird es darum gehen, richtig auf das zu reagieren, was sich Marburg überlegt hat. Ein Spaziergang, das steht fest, wird es für die Sterne keinesfalls werden – dafür spielen die Hessinnen mit zu viel Energie.

Immerhin die Anreise wird die Basketballerinnen aus Keltern dieses Mal wohl weniger Energie als in der vergangenen Runde in Halle kosten: Gut zweieinhalb Stunden werden sie an diesem Freitagmittag unterwegs sein.

Mit an Bord der Kleinbusse? Der gesamte Kader – und der soll gemeinschaftlich für den vorzeitigen Einzug ins Finale sorgen.

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