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Neugestaltung des Landratsamt-Areals

Neues Landratsamt in Karlsruhe soll in Richtung Ettlinger Tor erweitert werden

Die Neugestaltung des Landratsamtes in Karlsruhe nimmt Formen an. Die Anwohner sollen im Februar über den Abbruch des Langbaus informiert werden.

Das Gebäudeensemble des Landratsamts in Karlsruhe ist sanierungsbedürftig. 2025 möchte die Verwaltung in ein neues Dienstgebäude ziehen. Foto: Rake Hora

Die Weichen für die Neugestaltung des Landratsamts-Areals in der Beiertheimer Allee in Karlsruhe wurden im September gestellt. Zwei Architekturbüros aus Stuttgart und München wurden mit der Objektplanung und der Planung der Freianlagen beauftragt.

Der Kreistag hat nun in seiner Sitzung am Donnerstag eine Reihe von Fachplanungsleistungen für das Projekt vergeben. Kriterien der Vergabe waren unter anderem die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ein realisiertes Referenzprojekt sowie das Projektteam.

In der Haushaltsplanung 2022 sind für das neue Dienstgebäude knapp 14 Millionen Euro eingeplant.

Anwohner werden im Februar 2022 informiert

Nächster Schritt ist der Abbruch des Langbaus des früheren Badenwerksgebäudes. Landrat Christoph Schnaudigel kündigte an, dass die Anwohner im Februar 2022 informiert werden. Der Landkreis sei derzeit in einem „intensiven Austausch“ mit der Stadt Karlsruhe über die im Bebauungsplan rechtlichen Grundlagen, die auch eine eventuell weitere Nutzung des Grundstücks Richtung Ettlinger Tor umfasse.

Außerdem werde mit der Stadt die neue Eingangssituation am Ettlinger Tor mit Ergebnissen aus dem Wettbewerbsverfahren „Hermann-Levi-Platz“ am Staatstheater abgestimmt.

„Unser Ziel sollte es sein, das Landratsamtsgebäude über den Entwurf hinaus Richtung Ettlinger Tor zu erweitern, um die von uns gewünschte Adressbildung noch besser zu betonen“, sagt Schnaudigel in seiner Rede zur Einbringung des Haushaltes. Im Gegenzug dazu könne der Stadt ein Options- oder Nutzungsrecht auf den verbleibenden Flächen des landkreiseigenen Grundstücks eingeräumt werden.

Drei Varianten stünden im Raum, erklärte der Landrat, in welchen Abschnitten das neue Gebäude gebaut werden könnte. Variante 1 hieße ein schrittweiser Rückbau der bestehenden Gebäudeteile vor dem ersten Bauabschnitt. Variante 2 wäre ein vollständiges Freimachen des Grundstücks und Auszug aus der Beiertheimer Allee in Interimsgebäude. Variante 3 sehe ein Interim auf dem Grundstück für zumindest einen Teil der Mitarbeiter vor.

Eine der besten Lagen in der Stadt Karlsruhe

Es sei eine große Chance, Eigentümer eines Grundstücks in einer der besten Lagen der Stadt Karlsruhe zu sein. „Diese Chance sollte darin bestehen, das Grundstück, soweit es bebauungsrechtlich möglich ist, auch einer Nutzung zuzuführen“, sagte Schnaudigel.

Dies sei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch nachhaltiger, weil so weniger Fläche an anderer Stelle benötigt werde. Interessenten für den Standort gebe es bereits. Entscheidend sei nicht, wie viel Bruttogeschossfläche tatsächlich gebaut werde, sondern dass die realisierte Fläche auch wirtschaftlich genutzt werde.

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