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Spiele angesetzt

Pforzheimer Handball-Drittligisten steigen am 10. April in den Ligapokal ein

Positive Anspannung und Vorfreude dürften dieser Tage bei den Handball-Drittligisten herrschen. Zumindest bei jenen, die im freiwilligen Ligapokal an den Start gehen – so wie die TGS Pforzheim und die SG Pforzheim/Eutingen.

Bereit für den Restart: Die SG Pforzheim/Eutingen (im Bild) und die TGS Pforzheim kehren zurück in den Wettkampfbetrieb – und hoffen darauf, wieder jubeln zu dürfen. Foto: Harry Rubner

Das lange Warten hat ein Ende. Die Handball-Drittligisten dürfen zurück in den Wettkampf – weil es konkret geworden ist in Sachen Ligapokal. Mittlerweile wurde nicht nur der Modus in Gruppe D, der die beiden Pforzheimer Drittligisten angehören, festgelegt, auch der Spielplan steht.

Die SG Pforzheim/Eutingen und die TGS Pforzheim werden in den kommenden Wochen bis Pfingsten in einer Achter-Gruppe um die Qualifikation für den DHB-Pokal kämpfen. Der Verband hatte den Drittligisten diese Qualifikationsrunde als freiwillige Alternative zur bereits abgebrochenen regulären Spielzeit angeboten.

Gut fünf Monate sind seit den letzten Punktspielen der beiden Pforzheimer Teams vergangen. Fünf Monate, in denen beide Mannschaften dank der Zugehörigkeit zum Spitzensport zwar über weite Strecken trainieren durften – doch das große Ziel, das hatte lange gefehlt.

Schon am Wochenende steigen die ersten Spiele im Ligapokal

Dafür wird es nun umso schneller gehen: Der erste Spieltag im Ligapokal steht bereits am kommenden Wochenende auf dem Programm. Während die TGS am Samstag (17 Uhr) auswärts bei der SG Leutershausen den Wettkampfbetrieb wieder aufnimmt, empfängt die SG Pforzheim/Eutingen um 20 Uhr die HG Oftersheim/Schwetzingen.

Ein Gegner, an den man sich in den Reihen der SG wohl gerne erinnert: Mit 28:21 hatte das Team von Trainer Alexander Lipps im letzten Spiel vor der langen Pause gegen die HG gewonnen. Das große Derby, auf das sich beide Vereine schon jetzt freuen, wird am 1. Mai um 20 Uhr in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle steigen.

Handball-Ligapokal: Einfachrunde als Modus gewählt

Wie erwartet haben sich die Teams der Gruppe D auf eine Einfachrunde als Modus verständigt. So werden die SG und die TGS planmäßig bis Ende Mai je sieben Partien bestreiten, davon jeweils drei Heimspiele. Weil die TGS bei ihrem „Auswärtsspiel“ bei der SG ebenfalls in der Bertha-Benz-Halle antritt, kommt für das Team von Coach Tobias Müller ein viertes Spiel in heimischen Gefilden hinzu.

Alexander Lipps, Coach der SG Pforzheim/Eutingen, hat bereits bestätigt, dass seine Mannschaft sämtliche Heimspiele an den Samstagen um 20 Uhr bestreiten wird. Auch die TGS hält laut Trainer Tobias Müller bei Heimspielen am Samstag als Spieltag fest, allerdings starten ihre Partien bereits um 19 Uhr.

Nicht jedes Team kann sich tatsächlich qualifizieren

Die beiden bestplatzierten Teams der Achter-Gruppe qualifizieren sich am Ende für die erste Runde des DHB-Pokals. Fest steht allerdings schon jetzt: Nur sechs dieser acht Mannschaften kommen dafür auch in Frage. Denn die beiden Bundesliga-Reserven der HBW Balingen-Weilstetten II und der HC Erlangen II können laut Regularien nicht am DHB-Pokal teilnehmen. Für sie wird es vielmehr darum gehen, noch einmal Wettkampfluft zu schnuppern und sich, zumindest im Falle einzelner Spieler, für größere Aufgaben in Position zu bringen.

Sämtliche Mannschaften, das hatte Müller bereits in der Vorwoche betont, könnten in diesem Modell nur gewinnen. Und, das scheint der zentrale Faktor für die Teilnehmer zu sein: Sie können sich noch einmal im sportlichen Wettkampf messen und dabei – zumindest für sieben Wochen – nochmals in einen Rhythmus zurückkehren. „Es ist schön, dass wir jetzt ein Ziel haben, auf das wir hin trainieren“, hatte der TGS-Coach erklärt.

Gruppe D: SG Leutershausen, HG Oftersheim/Schwetzingen, HC Erlangen II, HBW Balingen-Weilstetten II, TSV Blaustein, TV Plochingen, SG Pforzheim/Eutingen, TGS Pforzheim.

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