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Doppelspieltag

PSK Lions und ihr Neuzugang Gilder-Tilbury hoffen auf den ersten Saisonsieg

Nach der jüngsten Zwangspause steht für die PSK Lions am Wochenende ein Doppelspieltag an. Nicht nur Neuzugang Kavin Gilder-Tilbury hofft auf den ersten Saisonsieg.

Hoffnungsträger: Kavin Gilder-Tilbury kam erst spät zu den PSK Lions, die am Doppelspieltag auf die ersten beiden Siege der noch jungen Saison hoffen. Foto: Markus Gilliar/GES

Kavin Gilder-Tilbury stammt aus Houston, spielte jahrelang Basketball an der Texas State University - da ist man dieser Tage natürlich schnell bei den US-Wahlen. Und Donald Trump.

Texas ist eine Republikaner-Hochburg, daran hat sich auch dieses Mal wenig geändert. Aber Gilder-Tilbury mag am liebsten weder über Trump noch Politik sprechen. „Es ist eine verrückte Zeit, wir alle wissen das“, sagt der Neuzugang der PSK Lions nur. Und keine ganz einfache auf dem Parkett mit seinem neuen Team.

Gilder-Tilbury kam erst spät zum Team

Erst spät stand der Kader des Karlsruher Basketball-Zweitligisten, Gilder-Tilbury kam wie Center Adam Pechacek erst kurz vor Beginn der Saison. Das zeigte sich in den ersten beiden Partien, die gegen Artland und in Paderborn verloren gingen und in denen das Spiel der Lions noch merklich holperte. „Das ist ein Prozess. Wir müssen weiter hart arbeiten, dann wird sich das auch auszahlen“, sagt der 26 Jahre alte Power Forwad vor dem Doppelspieltag an diesem Wochenende.

An diesem Freitag (19 Uhr) gastiert die Mannschaft vom Trainer-Duo Samuel DeVoe und Drazan Salavarda beim Team Ehingen Urspring, am Sonntag (17.30 Uhr) empfängt das Rudel die Panthers Schwenningen zum Geisterspiel vor leeren Rängen in der heimischen Europahalle. Nach diesen Partien, das sagt auch Coach Salavarda, wissen die Lions, in welche Richtung es erst einmal geht in dieser Runde.

Das hat uns Zeit gegeben
Kavin Gilder-Tilbury

Dass die Partie am dritten Spieltag gegen Hagen vergangenes Wochenende wegen der Quarantäne-Auflage für den Kontrahenten ausgefallen war, kam den Karlsruhern also durchaus gelegen. „Das hat uns Zeit gegeben“, sagt Gilder-Tilbury, der beim Auftakt gegen Artland noch blass geblieben war, in Paderborn aber schon andeutete, wie wichtig er für die Lions werden kann. 16 Punkte erzielte der US-Amerikaner, für den der PSK nach Köln, Chemnitz und Jena die vierte Station in der Zweiten Liga ist.

Vor allem in Chemnitz zählte Gilder-Tilbury zu den absoluten Leistungsträgern. „Es war für mich die Möglichkeit, weiter Basketball zu spielen in diesen verrückten Zeiten“, sagt der 2,01-Meter-Mann über sein Engagement bei den Lions - und meint in diesem Fall die Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Außerdem wusste ich, dass es hier eine nette Stadt ist.“

Coach Salavarda gibt sich optimistisch

Die zwei Auftaktniederlagen hat der US-Forward abgehakt. Druck fühle man noch nicht. „Wir gehen in jedes Spiel positiv“, sagt Gilder-Tilbury, der auf die ersten beiden Siege hofft. Auch Salavarda gibt sich optimistisch. Die Zeit und das freie Wochenende habe man gut genutzt, taktisch viel gearbeitet.

Deutlich zu sehen war in den ersten beiden Spielen, dass sich das neu formierte Team noch nicht gefunden hat und nicht harmonierte. Zu viele Einzelaktionen prägten das Spiel, „das Teamplay war nicht akzeptabel“, hatte Trainer DeVoe festgestellt. „Jetzt wird man sehen, wie weit wir sind“, sagt Salavarda.

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