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Drohen Beschränkungen?

Corona-Infektionen im Elsass weiter über kritischer Marke

Shoppen in Roppenheim? Stadtbummel in Straßburg? Wer ins Elsass reist, muss die Corona-Lage im Auge behalten. So ist die Lage aktuell.

Mit Maske über die Grenze: Seit dem 15. Juni ist die Grenze zwischen dem Elsass und Deutschland (hier die Passerelle des Deux-Rives zwischen Straßburg und Kehl) wieder geöffnet. Seitdem hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Departement Bas-Rhin vervielfacht. Foto: Jean-Francois Badias

Dramatische Szenen spielten sich im März und April im Elsass ab: In überfüllten Kliniken kämpften Ärzte bis zur Erschöpfung um das Leben ihrer Patienten, die schwer an Covid-19 erkrankt waren. Die Gesundheitsversorgung brach im Elsass unter der Vielzahl an Kranken teilweise zusammen, zeitweise wurden französische Patienten nach Karlsruhe ausgeflogen. Grenzkontrollen belasteten Berufstätige beiderseits des Rheins .

Mit dem Ende der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und dem Departement Bas-Rhin am 15. Juni schien dieses Szenario überwunden zu sein. In den sieben Tagen zuvor hatten die Behörden noch 41 neue Infektionen registriert. Knapp drei Monate später hat sich die Zahl der Neuinfektionen mehr als verzehnfacht. Das Sozialministerium in Stuttgart rät zwischenzeitlich sogar davon ab, nach Straßburg zu reisen. In der Woche vom 7. bis 13. September überschritten die Neuinfektionen erstmals seit dem Frühjahr wieder die kritische Marke von 50 je 100.000 Einwohner - und liegen seitdem darüber.

In unserer automatisch aktualisierten Grafik können Sie die Infektionszahlen verfolgen:

Und wie ist die aktuelle Corona-Situation in Deutschland? Tagesaktuelle Infektionszahlen für alle Land- und Stadtkreise finden Sie hier.

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